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Weltherztag 2020


Die Gesundheit liegt uns am Herzen
Im Rahmen des Weltherztages gelangt die Herzgesundheit wieder stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit. Wenn das Herz seinen Takt verliert, liegen nicht immer organische Ursachen zugrunde. Nicht selten ist ein stressiger Alltag, eine einseitige Ernährung, Volkskrankheiten wie z. B. Diabetes oder auch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Diuretika die Basis für Herzrhythmusstörungen. Mikronährstoffkombinationen können das Herz unterstützen, wieder in Balance zu kommen.

Auf Initiative der World Heart Federation (WHF) wird jährlich am 29. September im Rahmen des Weltherztages auf die Notwendigkeit der Herzgesundheit hingewiesen. Unter dem Motto „Use Your Heart to Beat Cardiovascular Diseases“ wird auch dieses Jahr wieder Aufklärungsarbeit geleistet.1 Denn Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit 36,2 Prozent nach wie vor Todesursache Nummer 1.2 Ein häufiges Phänomen innerhalb dieser unterschiedlichen Erkrankungsbilder sind Herzrhythmusstörungen.3 Sie sind weit verbreitet, wie auch Dr. Mike Einenkel, Allgemeinarzt in Leipzig, bestätigt: „Einfache Rhythmusstörungen, die nicht bedrohlich sind, haben sehr viele Menschen. Aber es kann auch zu akut bedrohlichen Rhythmusstörungen kommen. Mindestens ein Patient pro Tag klagt über solche Beschwerden.“ Wenn eine Herzschwäche, Herzklappenfehler, angeborene Herzfehler oder auch extrakardiale Probleme vorliegen ist es einfach, die Ursache der Symptome zu verifizieren. Doch häufig können keine organischen Veränderungen festgestellt werden. In solchen Fällen liegen funktionelle Herzrhythmusstörungen vor, die sich nicht immer einfach detektieren lassen.

Wenn der Alltag aufs Herz schlägt
Häufig leiden die Patienten unter viel Stress oder Angststörungen. Diese enge Assoziation wird nicht selten noch durch einen erhöhten Genussmittelkonsum wie Kaffee, Tee oder Tabak verstärkt. „Genussmittel bewirken im Körper unterschiedliche Reaktionen, wie u.a. Verschiebungen im Elektrolyt-Haushalt. Das Kalium geht zum Beispiel runter“, erklärt Einenkel. Doch gerade Elektrolyte wie Kalium und Magnesium sind unentbehrlich für die Herzgesundheit. „Kalium ist wichtig für die Reizbildung und für die Reizweiterleitung in Nerven und Muskelzellen. Magnesium ist hingegen unerlässlich für die Reizbildung und -weiterleitung sowie für die Stabilisierung der Zellmembran“, so der Allgemeinmediziner. Daher sollte bei Elektrolyt-Verschiebungen effektiv substituiert werden.

1https://www.herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/weltherztag, letzter Zugriff am 03.08.2020)
2https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html (letzter Zu-griff am 03.08.2020)
3https://www.herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/herzrhythmusstoerungen (letzter Zugriff am 03.08.2020)