

Innovationspreis 2010 für Ceraxon®
Auf Beschluss eines Gremiums des H. G. Creutzfeldt-Instituts wurde am 11. März 2010 in Hamburg der H. G. CREUTZFELDT- INNOVATIONSPREIS 2010 an Ceraxon vergeben.
Nach Herz-Kreislauf und Tumor-Erkrankungen ist der Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache in den meisten Industrieländern. Die WHO geht davon aus, dass 2030 fast 23,6 Millionen Menschen weltweit an einer Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems, vor allem an einer Herzkrankheit bzw. einem Schlaganfall sterben werden. Diese Erkrankungen werden eine führende Rolle bei diesen Todesursachen einnehmen. Etwa 40.000 Patienten versterben allein in Deutschland an einem Hirnschlag. Die häufigste Ursache für eine dauerhafte Behinderung ist der Schlaganfall. Ceraxon ist eine ergänzende bilanzierte Diät zur Unterstützung der Hirnleistung. Mit dem körpereigenen Wirkstoff CDP-Cholin können die neurologischen Beeinträchtigungen nach einem Schlaganfall erheblich verbessert werden. Dafür erhielt Ceraxon den Innovationspreis 2010 vom renommierten H. G. Creutzfeldt-Institut zu Kiel.
"Die bisher beeindruckenden Studienergebnisse konnten die Jury überzeugen", sagte der Neurochirurg, Prof. Dr. med. Dieter Müller als Sprecher der Jury. Nicht nur die hervorragende Wirksamkeit sondern auch die gute Verträglichkeit, insbesondere auch in der Langzeittherapie, waren klare Argumente für Ceraxon.
Der Arzt H. G. Creutzfeldt Hans Gerhard Creutzfeldt wurde am 2. Juni 1885 als ältester Sohn eines Praktischen Arztes in Harburg geboren. Vom Beruf seines Vaters geprägt, begann er zunächst in Jena, dann in Rostock und Kiel Medizin zu studieren. Seine sorgfältigen Erforschungen von klinischem Erscheinungsbild und Verlaufscharakter psychiatrischer Erkrankungen sowie den damit verbundenen hirnanatomischen Veränderungen hatten einen anerkannt guten Ruf in der Fachwelt. Eine für ihn sowohl als Persönlichkeit wie auch als Wissenschaftler prägende Phase war die sich anschließende Zeit als Oberarzt an der Charité bei Karl Bonhoeffer. Neben seiner Tätigkeit als hervorragender histopathologischer Diagnostiker hielt Creutzfeldt Spezialvorlesungen über anatomische Befunde psychiatrischer und neurologischer Fälle und publizierte in dieser Zeit neben mehreren Handbuch- und Lehrbuchartikeln eine große Zahl wissenschaftlicher Arbeiten. Hans Gerhard Creutzfeldt verstarb am 30. Dezember 1964 in München. In Erinnerung an Wirken und Gedankengut dieses bedeutenden Menschen, Arztes und Wissenschaftlers trägt das Institut seinen Namen.
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